Handelssystem in Mesopotamien

Jan 26,  · Den här videon handlar om Mesopotamien. This feature is not available right now. Please try again later.

Von Mitteleuropa nach NordeuropaIX. Handelsaktivitäten sind für die Küstenstadt Tyros, die mit ihren beiden Hafenanlagen im Norden und im Süden der Stadt und mit ihrer Lage am Handelsweg von Ägypten und Südara- bien nach Kleinasien und Mesopotamien geradezu als Handelszentrum prädesti- niert war, in zahlreichen antiken Texten bezeugt; die in Ez 27,a gebotene Vielfalt an Informationen über das tyrische Wirtschaftsleben übertrifft andere Nachrichten jedoch bei weitem: Zu dieser Zeit verschwindet Magan aus den sumerischen Quellen. Das Wandeln des tyrischen Königs inmitten der Steine des Feuers lässt sich nicht zweifelsfrei innerhalb eines solchen Rituals verorten.

Man vermutet, dass das Bankwesen, wie man es heute kennt, seinen Ursprung in Mesopotamien hatte. Schon etwa Jahre seobook2016.ga kannte man dort die buchmäßige Verrechnung von Forderungen, Kontenführung für Einlagen, Schecks und Wechsel. In Europa blühten hingegen die ersten europaweit tätigen Banken erst im

Wie lässt sich das tyrische Handelsnetz näher beschreiben? Lassen sich Strukturen erkennen, die es ermöglichen, die wirtschaftlichen Beziehungen von Tyros zu sei- nen Handelspartnern genauer zu erfassen? Versucht man sich einen Überblick über die geographischen und merkantilen Angaben in Ez 27,a zu verschaffen, las- sen sich einige Grundtendenzen erkennen; ein konsequentes Anordnungsprinzip lässt sich jedoch weder aufgrund der gehandelten Waren noch aufgrund der Han- delsregionen rekonstruieren Genau dieser Sachverhalt deutet jedoch darauf hin, dass es sich bei der vorliegenden Liste um ein authentisches tyrisches Wirtschafts- dokument handeln könnte, das nicht den Anforderungen an einen literarischen Text genügen möchte, sondern den konkreten Bedürfnissen derjenigen entspricht, die im Handel tätig sind.

Deutlich zu erkennen ist die geographische Bewegung, die den Grund- aufbau der Liste prägt: Versucht man diese Unregelmässig- keit innerhalb der Abfolge zu erklären, hilft ein Blick auf die Handelswaren weiter: Während die von Tarschisch und Jawan sowie Tubal, Meschech und Togarma ge- handelten Metalle, Sklaven, Bronzegeräte, Pferde und Maultiere eher dem tägli- chen Bedarf an Material und Arbeitskräften zuzuordnen sind, hat man es beim El- fenbein und Ebenholz von Rhodos mit Luxusprodukten zu tun; genau solche Lu- xusprodukte, nämlich Edelsteine, gehören zur tyrischen Importware aus Edom, das innerhalb der Liste direkt nach Rhodos genannt wird.

Rhodos durchbricht damit zwar geographisch die West-Ost-Tendenz der Handelsliste, bildet mit seiner Pro- duktpalette jedoch eine Brücke zu der ersten der folgenden Regionen Syrien-Pa- lästinas. Die Handelsliste ist demnach nicht streng geographisch geordnet, sondern unterliegt neben der geographischen Grundtendenz noch anderen Anordnungsprin- zipien.

Eine ähnliche Beobachtung lässt sich im Blick auf das östlich von Tyros gele- gene Damaskus anstellen, das innerhalb der Liste erst nach Edom, Juda und Israel genannt wird; an dieser Stelle geht die Liste in den Norden zurück, bevor sie sich in die südliche arabische Halbinsel hinein bewegt. Hier scheint ebenfalls eine Ver- 56 Vgl. Phoenicia and its Neighbours, Studia Phoenicia 3, , , und M. Weizen, Honig, Öl und Wein bilden offensichtlich eine Einheit der Produkte, die in den Bereich der Lebensmittelver- sorgung gehören; dass mit dem Minnit-Weizen, dem Helbon-Wein und zudem der Zahar-Wolle aus Juda, Israel und Damaskus jeweils Markenprodukte geliefert wurden, bindet die Regionen, die offensichtlich unmittelbar für die Grundversor- gung der phönizischen Inselstadt zuständig waren, eng zusammen.

Die folgenden Ortsnamen und Produkte gehören alle in den Bereich der arabi- schen Halbinsel, auch wenn es auffällt, dass hier nicht in einer klaren Nord-Süd- Linie vorangeschritten wird, denn während Uzal als jemenitische Hauptstadt ganz in Südarabien liegt, hat man es bei Dedan, Arab und Qedar mit eher nördlichen arabischen Regionen zu tun. Einen deutlichen Einschnitt innerhalb der geographischen Abfolge bildet v. Die Gemeinsamkeit der Regionen, die in v.

Es ist mehrfach auf das auffällige Fehlen der phönizischen Handelspartner Ägypten und Zypern innerhalb der Liste hingewiesen worden57; man hat mit Hin- weis auf dieses Fehlen sogar die phönizische Herkunft der Liste in Abrede gestellt und ihre Ursprünge in Ägypten gesucht.

Dass Ägypten und Zypern innerhalb der Handelsliste nicht genannt werden, fällt zwar tatsächlich auf; dieses Fehlen wird allerdings erst dann zu einem Problem, wenn man an die Liste mit einem Anspruch auf Vollständigkeit herantritt, den das Dokument selber gar nicht erhebt.

Hinter der tyrischen Importwarenstatistik stehen womöglich keine literarisch ambitionierten Verfasserkreise, sondern die für den Import zuständigen tyrischen Händler, die offensichtlich Verzeichnisse erstellten, aus welchen Gegenden welche Produkte importiert wurden. Es ist daher nötig, zwischen der Absicht derartiger Handelslis- ten als solcher und der Funktion einer solchen Handelsliste innerhalb eines pro- phetischen Gerichtsorakels bzw.

Mit der Darstellung der weltweiten Handelsbezie- hungen der überreichen Handelsmetropole Tyros wird die Dramatik des Unter- gangs dieses Zentrums massiv gesteigert. Die Zuordnung von Handelswaren und entsprechenden Ortslagen in der Form konkreter Aufzeichnungen, wie sie in der Liste vorliegen, diente wohl am ehesten als Merkhilfe; derartige Aufzeichnungen waren offensichtlich erwei- terbar und konnten den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend verändert werden.

Die zeitliche Einordnung der Handelsliste wirft grosse Schwierigkeiten auf. Ob der vorliegende Ausschnitt der tyrischen Handelsbeziehungen eher die wirtschaft- liche Lage des 7. Aufgrund der Geschichte von Tyros kann man aber davon ausgehen, dass bis in die Jahre der Belagerung durch Nebukadnezar hinein der Handelsradius der Stadt einen Höhepunkt erreicht hatte, so dass die Liste durchaus in die Zeit zwischen v.

Ob eine Handelsliste aus persischer und vor allem aus hellenistischer Zeit nicht noch ganz andere Länder und Regionen aufzählen würde, insbesondere aus dem Mittelmeerraum, der in persischer Zeit mehr oder weniger unter phönizischer Kontrolle war, ist hier als Argument gegen eine allzu späte zeitliche Ansetzung der Handelsliste zu erwägen. Die Vermutung, dass die vorliegende Handelsliste aus tyrischen Händlerkreisen ihren Weg in einen theologischen Text über, ja sogar gegen Tyros und seine Handelsaktivitäten gefunden hat, spricht auch eher für eine ältere tyrische Handelsliste, die innerhalb eines gewissen zeitlichen Rahmens und unter nicht mehr weiter erhellbaren Umständen den Verfassern des Tyroszyklus in die Hände fiel.

Diese Verfasser verwendeten ihre Quelle dann in einem neuen Kontext und begründeten mit ihr das Klagelied gegen Tyros, das die Handelsliste einrahmt und das seinerseits in erster Linie die Dramatik des in Ez 26 angekün- digten Untergangs der phönizischen Handelsmetropole unterstreicht. Ez 28 und der König von Tyros Dass die Verfasser des Tyroszyklus nicht allein über historische, geographische und wirtschaftliche Daten verfügten, sondern auch mit den Ritualen und Mythen von Tyros vertraut waren, zeigt sich im letzten Teil des Tyroszyklus in Ez So spricht der Herr, Jahwe: Bist du doch ein Mensch und nicht Gott in der Hand derer, die dich erschla- gen!

Ja, ich habe es gesagt. Die Verfasser des Tyroszyklus sehen hinter dieser Selbstprädikation ein Sakrileg, das die Vernichtung des tyrischen Fürsten rechtfertigt; es ist aber möglich und auch sehr wahrscheinlich, dass innerhalb der tyrischen Religion die Göttlichkeit des Königs als ganz selbstverständliche Gege- benheit verstanden wurde Wie auch immer die Aussagen in Ez 28, in diesem Zusammenhang zu deuten sind, es stellt sich in jedem Fall die Frage, mit welchem Gott der tyrische König in besonderer Weise verbunden war.

Geht man von den Gottheiten des tyri- schen Pantheons aus, lässt sich die Frage mit einiger Sicherheit beantworten, denn dass der König sich mit der weiblichen Gottheit Astarte identifiziert hat, wird man nicht annehmen können; dasselbe gilt mit grosser Wahrscheinlichkeit auch für Baal, der als Baalschamem der irdischen Sphäre um einiges weiter entrückt ge- 58 Vgl. Poly- theismus und Monotheismus in der Welt der Antike. Wie der tyrische Fürst und der Stadtgott Melkart miteinander verbunden wur- den, lässt sich anhand von v.

Die Arbeit deiner Fassung und deine Einfassung an dir sind bereitet worden am Tag, als du erschaffen wurdest. Da verbannte ich dich vom Berg Gottes und der schirmende Cherub trieb dich ins Verderben hinaus aus der Mitte der feurigen Steine.

Auf die Erde habe ich dich geschleudert, vor Könige dich gegeben, dass sie auf dich sehen. Ribichini, Beliefs and Religious Life, in: Zu Schrecken bist du geworden und wirst nicht mehr sein auf ewig. Im Kontext des Ezechielbuches liegt es zunächst einmal nahe, den Gottesberg mit dem Zion in Jerusalem in Verbindung zu bringen; im Kontext eines Textes, der sich mit Tyros befasst, kommt jedoch ebenso der Gottesberg der kanaanäischen Tradition, der Zaphon, in Frage.

Bereits in den Texten von Ugarit wird der Zaphon als Sitz Baals genannt, und auch andere Götter werden hier verortet; in späterer Zeit wird im Vertrag zwischen Baal von Tyros und Asarhaddon eine Gottheit na- mens dBa-al- a-pu-nu genannt, was auf die Bedeutung des Zaphon auch in Tyros hinweist Den Verfassern des Tyroszyklus scheint die kanaanäische Tradition vom Götterberg Zaphon vertraut gewesen zu sein, so dass nicht auszuschliessen ist, dass sie wie in Ez 1,4 auch in Ez 28, Handelt es sich bei diesen Steinen des Feuers um Edelsteine, die erst durch grosse Hitze in ihre Form als Schmucksteine gebracht wurden?

Oder sind es die Steine eines Palastes auf dem Gottesberg, den man sich als aus feurigen Steinen erbaut vorstellte? Hängt die Vorstellung möglicherweise mit den Blitzen des Gewittergottes Baal zusammen, die wie schwere Steine vom Himmel fallen? Oder geht es um nicht näher bekannte Lichtgestalten und Feuerwesen, in deren Mitte der tyrische König wandelt?

An Vorschlägen zur Deutung der Steine — die genannten Interpretationen bilden nur einen Ausschnitt dessen, was gemutmasst wurde63 — mangelt es nicht; aufgrund der Schwierigkeiten ist es allerdings naheliegend, nach einer Deutung im Kontext von v. Zunächst einmal erscheint diese Beschrei- bung des Endes des Königs von Tyros wie andere Vorstellungen aus dem Reper- toire der Untergangsszenarien auch; die Vernichtung von Städten durch Brandka- tastrophen ist in entsprechenden Schilderungen keine Seltenheit.

In Ez 28,18 han- delt es sich jedoch nicht um die Beschreibung der Vernichtung einer Stadt, sondern um die Verbrennung des tyrischen Königs. B 9, , vgl. Da- nach habe der König Amilkas von Karthago während eines Kampfes seines Heeres mit den Griechen nicht an der Spitze seiner Männer gestanden, sondern sei im La- ger geblieben, um dort für einen glücklichen Ausgang des Kampfes Opfer darzu- bringen. Als er sah, dass seine Leute die Flucht ergriffen, stürzte er sich selber in das Opferfeuer und verbrannte.

Eine Reihe von Indizien deutet darauf hin, dass man es in v. Es handelt sich bei diesem Ritual um einen Erweckungsvorgang, der sich wohl um das Frühjahrsäquinoktium herum abspielte: Menander berichtet Josephus zufolge daraufhin von Hiram: Entweder geht man davon aus, dass hier noch von der Errichtung des neuen Heiligtums die Rede ist67, oder man nimmt an, dass Hiram ein Erweckungsritual vollzogen hat, in dessen Zentrum die Auferweckung oder Auferstehung des Gottes Melkart stand.

Spuren eines sol- chen Rituals finden sich in den syrischen Rekognitionen des Pseudo-Clemens aus dem 2. V 56 bekannt ist, wonach Herakles, als er auf der Reise nach Libyen von Typhon getötet wurde, von Iolaos durch den Geruch von verbrannten Wachteln wieder ins Leben gerufen wurde.

Müller, Geschichte der phönizischen und punischen Religion. Ein Vorbericht, JSSt 44 , , Pseudo-Clemens X 24,2, in der lateinischen Übersetzung: WM 1 , f, Le même jour, peut-être, on pleure le dieu mort. Es bleiben zunächst zahlreiche Fragen: Doch auch wenn man die Darstellungen auf der sidonischen Vase nicht mit einem tyrischen Erwe- ckungsritual des Gottes Melkart in Verbindung bringen möchte, liegt mit der Vase ein Objekt vor, das — tendenziell und soweit erkennbar — für die Existenz eines phönizischen Kultes sprechen könnte, der mit Feuer und Verbrennung einherging.

Die Quellenbasis für die Rekonstruktion eines tyrischen Erweckungsrituals ist offenkundig nur schmal; dennoch könnte Ez 28,18 von einem solchen Ritual her besser zu verstehen sein. Bemerkenswert wäre dabei in jedem Fall, dass an dieser Stelle in einer Form gegen den tyrischen König polemisiert wird, die primär in den Bereich der mythischen Darstellungen von Tod und Wiedererweckung des Gottes Melkart gehört.

Dass der tyrische König in der Bildsprache des Melkart-Mythos angegriffen werden konnte, würde hier dafür sprechen, dass tyrischer König und tyrischer Stadtgott eine Einheit bildeten, wie sie möglicherweise auch in Ez 28,2.

Das Wandeln des tyrischen Königs inmitten der Steine des Feuers lässt sich nicht zweifelsfrei innerhalb eines solchen Rituals verorten. Einen Hinweis könnten je- doch Münzfunde aus Tyros geben, die zwar keine Feuersteine, aber doch die Exis- tenz von Mazzeben in kultischen Kontexten bezeugen: AHw I, f — ist hier eine womöglich nicht weiter bekannte Handelsgottheit belegt? Diese Fra- gen lassen sich kaum mehr entscheiden.

Gese, Die Religionen Altsyriens, in: Photographien der Münzen finden sich bei G. Die Verfasser des Tyroszyklus haben bereits in Ez 26 und Ez 27 gezeigt, mit wel- cher Souveränität sie überkommene Nachrichten in komplexen Transformations- prozessen für ihre eigenen Absichten verarbeiteten, indem sie Elemente der tyri- schen Geschichte und Wirtschaft herausgegriffen und polemisierend oder ironisch gebrochen haben, um damit den Untergang der Stadt zu begründen und zu besin- gen.

Ein solcher Vorgang könnte auch hinter Ez 28 stehen, wo verschiedene Ele- mente phönizischer Provenienz wie möglicherweise der Gottesberg oder eben das Verbrennungsritual aufgegriffen werden, um sie dann in den neuen Kontext des Tyroszyklus — in diesem Fall: Die Pointe liegt dabei in der Auslassung des entscheidenden Elementes des Rituals, nämlich der Wiedererweckung des verbrannten Gottes: Vom tyrischen König wird vielmehr berichtet, er zerfalle zu Staub und werde künftig nicht mehr sein, so dass das Leichenlied in Ez 28, womöglich ein zentrales Ritual des religiösen Lebens von Tyros literarisch verarbeitet, dabei die Intention des Rituals — die gefeierte Vorstellung von der Wiedererweckung und dem damit erneuerten Leben des Gottes Melkart und des mit ihm verbundenen Königs — in ihr Gegenteil verkehrt und auf diese Weise die Klage über den König von Tyros massiv über- steigert.

Diese Übersteigerung prägt letztlich den gesamten Textzusammenhang Ez 28; der Text sprengt alle bekannten Vorstellungsmuster, wenn tyrische Königsideolo- gie und Auferstehungsrituale mit Urzeiterzählungen verbunden werden, die in die Überlieferung Israels gehören.

Das Ziel der Verfasser des Tyroszyklus lag wohl darin, einen kulturübergreifenden Begründungszusammenhang für den Untergang der phönizischen Metropole zu entwerfen, der sich aufgrund seiner aus beiden Kulturen stammenden Motive sowohl jüdischen wie auch phönizischen Rezipien- ten erschliessen konnte.

Ein solch doppelter Adressatenbezug ist vor allem dann ein wahrscheinlicher Hintergrund für die Verarbeitung verschiedener Motive, wenn man sich die phönizische Präsenz in Jerusalem und Juda in nachexilischer Zeit vor Augen hält. Ausblick Das Ezechielbuch ist in seinen Kapiteln insofern als eine Quelle für die phö- nizische Kultur und Geschichte zu lesen, als man hier zum einen Informationen bei P. Geschichtliche Konstruktionen oder Rekonstruktionen gelingen letztlich immer nur durch Analogieschlüsse und Korrelationen: Bekanntes wird mit weniger Bekanntem oder sogar Unbekanntem in Verbindung gebracht, so dass neues Licht auf das bisher Unbekannte fällt.

Auf den Tyroszyklus übertragen bedeutet das: Wenn Anspielungen und An- deutungen aus dem Ezechielbuch mit anderen — biblischen oder ausserbiblischen — Nachrichten über die Phönizier in Verbindung gebracht werden können, so kann damit ein neues Licht auf die ezechielischen Texte fallen. Das gilt insbesondere für die Spannweite der Informationen, die die Verfasser des Tyroszyklus verarbeitet haben: Von den historischen Details der Eroberung der Stadt durch Alexander den Grossen über wirtschaftsgeographische Daten bis hin zu den tyrischen Mytholo- gemen war ihnen offensichtlich ein grosser Teil phönizischen bzw.

Hieraus lassen sich auch Einsichten in die phönizische Kultur- und Religions- geschichte gewinnen, wenn man die Texte auf ihren historischen Quellenwert hin befragt und nicht a priori als theologisch überzeichnete, tendenziöse Literatur bei- seite schiebt.

Selbst ein mit vollkommen hybriden Intentionen, Absichten und Tendenzen übersteigertes Dokument kann als historische Quelle gelesen werden; die Frage ist nur: Dass der ezechielische Tyroszyklus als Teil des nachexilischen Prophetenbuches in einen theologischen Kontext gehört, der eige- nen Gesetzen und Vorstellungswelten unterworfen ist, liegt auf der Hand; dieser Umstand verbietet es jedoch nicht, den Text als historische Quelle zu lesen, dabei anderweitig nicht belegte Informationen auszuwerten und somit die Datenbasis für die Rekonstruktion der Geschichte der Phönizier zu erweitern.

Die zwei Seeschlachten vor Tyros. Es entwickelte sich wohl aber keine hierarchisch organisierte Gesellschaft wie bei den Stadtstaaten Mesopotamiens.

Die soziale Organisation erfolgte über verwandtschaftliche Beziehungen innerhalb der Siedlung und über Bündnissen mit Gruppen aus anderen Oasen.

Thierry Berthoud und Serge Cleuziou haben Kupfererzproben aus Iran und aus Oman mit archäologischen Kupferobjekten aus Iran, Irak und Oman chemisch analysiert und bewiesen dadurch den Kupferhandel zwischen Oman und den Sumerern schon in frühdynastischer Zeit. Mesopotamien handelte aber auch mit Dilmun und Meluhha. Magan handelte wohl ausschliesslich mit Mesopotamien, da anderen Länder nicht erwähnt werden. Magan verlor den direkten Kontakt zu Mesopotamien und wurde durch Dilmun ersetzt.

Aber es ist anzunehmen, dass Magan anstelle von Mesopotamien nun Dilmun belieferte. Umm an-Nar-Periode v. Es fanden sich Reste von Monumentalarchitektur wie Turmbasen, Terrassenanlagen und runden Plattformen bis hin zu rechteckigen Gebäuden jedoch wird eine Betrachtung als Heiligtum kaum erwägt.

Durch den im 3. Im Landesinneren entstandenn derweil reine Bergbausiedlungen. Wadi Suq-Periode v. Vantina Almaleh was live — feeling festive with Julia Maleh and 7 others at Mesopotamien Kulturcenter. Eliyas Grupp added a new photo — at Mesopotamien Kulturcenter.

Walid Matty added a new photo — at Mesopotamien Kulturcenter. Fahima Bargabriel is feeling joyful at Mesopotamien Kulturcenter. Sherzad Heini is at Mesopotamien Kulturcenter. Vantina Almaleh added a new photo — at Mesopotamien Kulturcenter.

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